Esch-sur-Alzette nimmt an europäischer Woche der lokalen Demokratie teil

 

 

Die Stadt Esch nimmt als erste Gemeinde Luxemburgs an der „Europäischen Woche der lokalen Demokratie“ (ELDW) teil.

Ziel der ELDW ist die Stärkung der Bürgerbeteiligung bei Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene. Sie ist eine gesamteuropäische Initiative, die 2007 ins Leben gerufen wurde. Das Thema der 2021er-Auflage ist der Umweltschutz auf lokaler Ebene.

Da die Klimakonferenz COP26 vom 31. Oktober bis zum 12. November im schottischen Glasgow stattfindet, hatten die britische Botschaft und die Gemeinde Esch am Dienstag auf den Wochenmarkt geladen, um die Teilnahme vorzustellen. „Esch will als Stadt mitten im Zentrum der Großregion seine Aktivitäten auf europäischer Ebene ausbauen“, sagte Bürgermeister Georges Mischo (CSV), „also ist es klar, dass wir bei solchen Veranstaltungen mit dabei sein müssen. Wir wollen unsere Bürger dazu ermuntern, aktiv teilzunehmen.“ In heutigen Zeiten sei der Umweltschutz auch auf lokaler Ebene von äußerster Wichtigkeit, so Mischo. Worte, die die britische Botschafterin Fleur Thomas unterstrich. Man wolle zudem, ergänzte Schöffe Pim Knaff (DP), das Thema auch in die Partnerstädte und grenzüberschreitenden Gremien bringen.

Ein erster Schritt wurde am vergangenen Freitag im Gemeinderat mit der Verabschiedung der Erklärung der Menschenrechte gemacht. Die Gemeinde wird zudem aktiv am Klimapakt-Tag am kommenden Montag teilnehmen, außerdem wird am kommenden Dienstag eine Ausstellung mit dem Namen „antigaspi“ in der Infofabrik eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Wanderausstellung zum Thema Verschwendung, die bis zum 24. Oktober zu besichtigen ist. Geplant ist auch, so viele Escher Schulklassen wie möglich an ihr teilhaben zu lassen. Ende Oktober/Anfang November soll dann noch eine Konferenz zum Klimaschutz auf lokaler Ebene organisiert werden.

Philip Michel Tageblatt.lu 9.10.2021

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